hubert blanz
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Feldforschung, Einzelausstellung in der Galerie Reinthaler, Wien, 16.09. - 07.11.2015
Hubert Blanz’ künstlerische Arbeiten beschäftigen sich überwiegend mit urbanen Infrastrukturen, räumlichen Rastern und geografischen sowie virtuellen Netzwerken. Innerhalb dieser Auseinandersetzung haben sich speziell die Megastädte als ein zentrales Thema herauskristallisiert, deren rasante und stetige Entwicklung, die damit einhergehenden Herausforderungen, Visionen und der Einfluss dieser Veränderungen auf unser Zusammenleben.

Neben den Versatzstücken der Großstadt dienen aber auch Netzwerke aus der Natur als Vorlage für großformatige Collagen und Animationen. Moose, Blätter, Flechten – kleinste Teile lassen im Durchlichtverfahren ihre innere Struktur erkennen und werden in detailgenauen Kompositionen zu neuen Landschaften zusammengesetzt.

Das Lesen und Entschlüsseln von Blanz’ großformatigen Bildern ist stets abhängig vom Betrachtungsabstand. Meist zeigt sich das Abgebildete von Weitem als abstraktes Raster oder Muster, beim Herantreten mag man die verwendeten Bausteine erkennen – ein Spiel mit Größenverhältnissen und der Wahrnehmung von konstruierten Räumen.